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Dem süßen Genuss auf der Spur (v.li.): Festivalleiter Chris Delattre, Yvonne Rueff und Werner Meisinger.   Chris Delattre_Yvonne Rueff_Werner Meisinger_SchokoladeFest_Copyright  © ROBIN CONSULT/Lepsi

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Alles Schokolade

Ein Artikel von Redaktion | 22.01.2026 - 20:44

Ab Freitag, den 23. Jänner, öffnen sich die Tore der Wiener Marx Halle für ein besonders süßes Event: Das SchokoladeFest 2026. Mehr als 70 Chocolatiers und Manufakturen aus ganz Europa laden bis Sonntag zu einer 10.000 Quadratmetern großen Entdeckungsreise durch die Welt der Schokolade ein. Auf süße Entdecker warten unzählige Köstlichkeiten aus der ganzen Welt, darunter Innovationen wie Schokobier oder Schoko-Kebab. Selbstverständlich darf hier auch nach Herzenslust verkostet werden. Im Rahmen einer Eröffnungssoirée am Vorabend wurde das Programm vorgestellt. Als Ehrengäste waren der Botschafter der Elfenbeinküste Yacouba Cissé und Elizabeth Moreano Cruz, Vertreterin der Botschaft Ecuadors, anwesend. Die mexikanischen Künstler der Amadeus Artists Vienna tanzten den Ritual de Cacao.

Internationale Schokospezialitäten

Neben einem stärkeren internationalen Line-up feiert dieses Jahr ein eigener Bean-to-Bar-Bereich des slowenischen Schokomühlen-Herstellers Kadzama Premiere. Michael Salge von Aherz demonstriert live, wie aus der rohen Kakaobohne durch Rösten, Mahlen und Conchieren fertige Schokolade entsteht – Verkostung inklusive“, so Festivalleiter Chris Delattre. Das Programm setzt bewusst auf starke Kontraste: Elisabeth Monamy entführt das Publikum mit einem Kakaorezept aus dem 16. Jahrhundert in die Geschichte des Genusses. „Schokomichi“ Michael Reimer, Eigentümer der ältesten Schokoladenfabrik Wiens, und Pâtissier Georg Kocmann zeigen die Kunst des traditionellen Handwerks. Wie modern und kreativ pflanzliche Schokoladenkreationen heute sein können, demonstriert Backexpertin Melanie Kröpfl und die vielfach ausgezeichnete Konditormeisterin Brigitta Schickmaier zeigt, wie präzise heute Konditoren arbeiten müssen.

Promis verkaufen 300 Kilo Biskuit für den guten Zweck und DIY Schwedenbomben

Ein besonderes Highlight erwartet die Besucher bereits beim Betreten der Halle: die größte Biskuit‑Schokolade Österreichs. Das 300 Kilogramm schwere Meisterwerk wird während des Festivals zugunsten der Initiative Dancer Against Cancer stückweise verkauft. Als prominente Verkäufer und Verkäuferinnen versuchen sich unter anderem Andy Lee Lang, „Saxolady“ Daniela Krammer, Gary Howard, Yvonne Rueff, Heinz Hanner, Kristina Worseg, Martin Leutgeb und Christoph Fälbl.

In zahlreichen Workshops – darunter auch die beliebten Niemetz‑Schwedenbomben‑Sessions – können Besucher selbst aktiv werden. Frühaufsteher genießen am Samstag und Sonntag von 9 bis 10 Uhr eine exklusive Yoga‑Kakaozeremonie, für die nur begrenzt Tickets verfügbar sind. Familien profitieren von einem besonders umfangreichen, kostenlosen Kinderprogramm mit Hüpfburg und Schokolademalerei. Und mit etwas Glück geht es nicht nur genussvoll, sondern auch motorisiert nach Hause: Unter allen Besuchern, die eine Wasserflasche kaufen und den Coupon ausfüllen, wird ein nagelneuer VW Polo verlost.

Weitere Informationen: www.schokoladefest.at

Auch Genießer im Süden dürfen sich auf ein Schokoladefest freuen: In Graz findet das Schokoladefest vom 6. bis 8. März statt. Das Programm wird noch bekanntgegeben.